Einblick in mein Home Office

2020 - Ein Jahr, in dem viele ein Home Office einrichten mussten. Von Zuhause aus arbeiten kann ein Segen sein. Jedoch ist die Arbeit so auch IMMER griffbereit. Privatleben und Arbeit verschmelzen miteinander.



Ich arbeite seit 2018 im Home Office und kenne das Problem. Noch mal schnell ein paar Emails beantworten. So nebenbei noch ein paar Grafiken fertig machen. Am Ende sitze ich doch wieder viel länger als geplant. Ein Teufelskreis.

Was für mich funktioniert? Eine Wohlfühl-Atmosphäre schaffen. Damit ich noch länger arbeite? Ich gebe zu, Tipps für eine Work-Life-Balance? Da bin ich die falsche Ansprechpartnerin. Ich muss aber auch zugeben, dass ich meine Arbeit liebe.


Damit ich konzentriert arbeiten kann, brauche ich Ordnung. Ein ordentlicher Arbeitsplatz, ordnet auch das Chaos in meinem Kopf. Deshalb versuche ich entweder vor oder nach der Arbeit mein Home Office aufzuräumen. Regelmäßig optimiere ich auch meinen Arbeitsplatz. Typisch Frau muss ich ab und an die Möbel verschieben. Das ist wie umzuziehen - nur mit weniger Stress. Die jenigen, die uns kennen müssen sicherlich schmunzeln. Denn umgezogen sind wir wirklich schon oft.


Mein Arbeitsplatz befindet sich sozusagen im Wohnbereich. Ein kleiner Bogen trennt den Raum voneinander. Inzwischen weitet sich der Bereich jedoch immer mehr aus. Ich brauche mehr Stauraum für meine Produkte, wie Postkarten und unsere Bücher.

Was hier für mich wichtig ist, dass vieles unsichtbar verstaut wird. Man soll nicht auf den ersten Blick sehen, dass sich mein Wohnzimmer in ein kleines Lager verwandelt. So bleibt die wohnliche Atmosphäre behalten und bietet dennoch Stauraum. Es muss also nicht nur praktisch sein, sondern auch schön aussehen. Schließlich ist es der Raum, in dem sich unser ganzes Leben abspielt.


Da meine Arbeit kreativ ist, spiegelt sich das auch in meinem Arbeitsplatz wieder. Inzwischen zieren unsere Buchcover die Wände. Dekoelemente und Pflanzen machen den Arbeitsplatz lebendiger und noch wohnlicher. Phasenweise brauche ich diesen Kontrast. Gerade in der kühleren Jahreszeit. Erst im Frühjahr wird der Arbeitsplatz wieder cleaner. Aktuell habe ich noch einen weiteren Arbeitsplatz geschaffen, um dort meine Bestellungen zu verpacken und mehr Raum zum Malen zu haben. Um Platz zu sparen, habe ich vieles an der Wand über meinem Arbeitsplatz angebracht. So habe ich alles griffbereit, wie zum Beispiel meine Etiketten und Malmaterialien.

Gerade in den heißen Phasen ist der Arbeitsplatz vor allem zweckmäßig. Da bleibt oft keine Zeit alles an seinen Platz zu räumen, denn es wird ohnehin gleich wieder gebraucht. Home Office. Fluch und Segen. Manchmal verfluche ich es, dass meine Arbeit so präsent ist. Auf der anderen Seite bin ich immer flexibel. So konnte ich auch während des ersten Lockdowns mit Homeschooling mein drittes Buch fertigstellen. Arbeit und Privatleben verschmelzen hier oft. Aber da ich meine Arbeit liebe, ist das in Ordnung.

Wird Zeit, dass ich mal wieder umräume, wenn ich die Bilder so sehe ;) Übrigens habe ich meine Möbel von IKEA. Ebenso wie die praktische Wandhalterung für meine Etiketten.

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© 2018 Maria Kristin Gerstenberg © 2018 Mäuse Verlag, Odenwaldkreis

Kinderbuchautorin und Illustratorin

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